24.08.2007 - 17:51 Uhr

BARMER fördert anthroposophische Therapie-Verfahren

Wuppertal(ots)-DieBARMEReröffnetihrenVersichertenjetztnochmehrMöglichkeiten,sichnachbestimmtenVerfahrenderanthroposophischenMedizinbehandelnzulassen:FürHeileurythmie,Maltherapie,plastisch-therapeutischesGestalten,rhythmischeMassagenachWegmannundtherapeutischeSprachgestaltungkönnenjetztnachärztlicherVerordnungunterbestimmtenVoraussetzungenauchdannKostenerstattetwerden,wennsienichtandieStelleeinerschulmedizinischenTherapietreten.DamiteröffnetdieBARMERPatientenundÄrztenneueAnwendungs-undTherapiemöglichkeitendieseralternativenBehandlungsmethoden.

"WirschöpfendamitdieMöglichkeiten,unserenVersichertennebendenklassischen,schulmedizinischenTherapienauchBehandlungsverfahrenbesondererTherapierichtungenanzubieten,konsequentaus.WennanthroposophischeVerfahrenmedizinischnotwendigsindundunterBeachtungdesWirtschaftlichkeitsgeboteserbrachtwerden,stellensieeinesinnvolleAlternativezuherkömmlichenTherapiendar",erläutertBirgitFischer,stellvertretendeVorstandsvorsitzendederBARMER.DieErweiterungderTherapiemöglichkeitenentsprichtdemzentralenZielderBARMER,diemedizinischeBehandlungsqualitätihrerVersichertenständigweiterzuverbessern.

Bereitsseit2005erstattetdieBARMERihrenVersichertendieKostenfürbestimmteVerfahrenderanthroposophischenMedizin.DenWegdafürebneteeinUrteildesBundessozialgerichtes(Az:B1A1/03R),dasdieanthroposophischeMedizinalsbesondereTherapierichtunganerkennt,derenKostengrundsätzlichvondengesetzlichenKrankenkassenübernommenwerdenkönnen.AlseinedererstenKrankenkassennutztedieBARMERdiesichdarausergebendenFreiräumezurErweiterungihresLeistungsspektrums.DiebishergewonnenenErfahrungenundeinvonderBARMERinAuftraggegebenesGutachtendesMedizinischenDienstesderSpitzenverbändederKrankenkassenzeigen,dassdieanthroposophischenVerfahrenauchbeiIndikationenangewandtwerden,fürdieeineTherapiemiteinemanerkanntenHeilmittelnichtinBetrachtkommt.DiebisherigeVoraussetzungzurKostenübernahme,derEinsatzanthroposophischerVerfahrenanstelleeinersonstnotwendigenschulmedizinischenTherapie,istdeshalbinärztlichbegründetenEinzelfällennichtmehrerforderlich.

Originaltext:BarmerErsatzkasse

FürRückfragen:BARMER-Presseabteilung,Telefon018500991421

Kommentare

Keine Kommentare zu diesem Artikel vorhanden