18.12.2006 - 16:37 Uhr

Interview mit dem ersten deutschen Kosmonauten Sigmund Jähn

Frankfurt/Oder (ots) - + + + Frankfurt (Oder). Der erste deutsche Kosmonaut Sigmund Jähn unterstützt die US-Pläne, auf dem Mond ab 2024 eine Raumstation zu errichten. So können auf dem Erdtrabanten zum Beispiel seltene Rohstoffe nutzbar gemacht werden, erklärt er in einem Interview mit der Märkischen Oderzeitung. Ferner diene solch eine Station als Sprungbrett für weitere Schritte ins All.

Beispielsweise für einen bemannten Flug zum Mars, von dem der promovierte Physiker und einstige DDR-Jagdflieger überzeugt ist, dass er eines Tages stattfinden werde. Seinem voraussichtlich am Freitag zurückkehrenden Raumfahrt-Kollegen Thomas Reiter rät Jähn indes von weiteren Flügen ab. "Er ist klug, erfahren und anerkannt. Solche Leute braucht die Europäische Weltraumbehörde ESA in verantwortlichen Positionen." + + +

Originaltext:Märkische Oderzeitung

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